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Neue, minimal-invasive Tumortherapien

Laser- und Kryotherapie

Neue, minimal-invasive Tumortherapien
Die Kryotherapie und die Lasertherapie sind innovative Verfahren zur Behandlung von Tumoren. Beide Methoden sind minimal-invasiv und eröffnen damit die Möglichkeit einer schonenden (und beispielsweise brusterhaltenden) Therapie. Sie können bei gutartigen und auch kurativ bei bösartigen Tumoren eingesetzt werden – sofern ein Verlassen der derzeitigen schulmedizinischen Leitlinien gewünscht und möglich ist. Welche der beiden Methoden geeigneter erscheint, hängt vom individuellen Krankheitsbild ab (beispielsweise von der Lage oder Größe des Tumors).

Wie funktioniert die Kryotherapie bei Krebs und gutartigen Tumoren?
Unter Ultraschallkontrolle wird eine Kühlsonde von nur 1,6 mm Durchmesser in den Tumor eingeführt. An der Sondenspitze kommt es zu einer Unterkühlung auf minus 80 Grad, was den Tumor in kurzer Zeit (abhängig von seiner Größe) in einen Eisball verwandelt. Danach taut er wieder auf und eine erneute Unterkühlung schließt sich an. Ein zweimaliges Schockfrieren und Auftauen zerlegt die Zellen in kleinste resorbierbare Bestandteile und unterbricht sofort den Blutfluss in den zuführenden Kapillaren.

 

Wie funktioniert die Lasertherapie bei Krebs und gutartigen Tumoren?

Bei einer Lasertherapie (auch Laservaporisation genannt) wird „kohärentes“ Licht auf das Gewebe gestrahlt. Dieser Lichtstrahl hat als Folge einer physikalisch extrem hohen Bündelung von Photonen eine sehr hohe Energiedichte. Mit Hilfe dieser hochenergetischen Laserenergie wird das Gewebe vaporisiert (verdampft). Der Laser zerlegt die Zellen in kleinste resorbierbare Bestandteile und unterbricht sofort den Blutfluss in den zuführenden Kapillaren. Die Unterbrechung des Blutflusses verhindert ein Ausschwemmen von Tumorstammzellen.

 

Die Lasersonde wird unter permanenter Ultraschallkontrolle durch einen kleinen Schnitt in der Haut eingeführt und an dem Tumor platziert. Dann erfolgt die schrittweise Zerlegung des Tumors durch Vaporisation. Der Vorgang wird kontinuierlich auf dem Ultraschall-Monitor überwacht.

 

Was leisten Kryotherapie und Laservaporisation?

  • Das betroffene Organ bleibt erhalten und die Narbenbildung ist meist minimal
  • Die Gefahr von Nebenwirkungen und/oder Kollateralschäden ist gering
  • Der Vorgang kann, wenn notwendig, wiederholt werden
  • Die Gewebestruktur des Tumors wird zerstört. Das Verschwinden der tumortypischen Struktur (Desmoplasie) kann per Ultraschall verfolgt werden.
  • Die Einschwemmung von Tumor-Stammzellen in den Kreislauf wird weitestgehend vermieden

 

 

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