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Mittels diagnostischer Apherese können zirkulierende Tumorstammzellen entdeckt, charakterisiert und quantifiziert werden

Diagnostische Apherese

 

Die Diagnostische Apherese dient zur Feindiagnostik und Vorbereitung der Krebstherapie: Mit Hilfe der Diagnostischen Apherese können zirkulierende Tumorstammzellen  entdeckt, isoliert und quantifiziert werden. Eine molekulare Charakterisierung dieser Zellen ermöglicht Aussagen über Organspezifität, Aggressivität, Chemo- und Strahlenresistenzen oder über das Ansprechen auf bestimmte Medikationen. Die Diagnostische Apherese ist in der Lage, Onkoproteine bzw. Biomarker nachzuweisen, welche für die Prognose ebenso relevant sind wie für die Planung einer Therapie. Sie ist insbesondere dann von Nutzen, wenn es nicht möglich ist, den Primärtumor zu identifizieren. Dieses Verfahren eignet sich zur Früherkennung, zum Ausschluss von Metastasen und zur Verlaufskontrolle.

 

Die Labor-Praxisklinik GbR Dr. Kübler & Partner verfügt über eine patentgeschützte Früherkennungstechnik, um zirkulierende Tumorstammzellen aus der Blutbahn zu isolieren, denn Krebs ist eine Erkrankung unregelbarer Stammzellen, die sich Jahre vor dem Nachweis eines Primärtumores oder gar seiner Metastasen entwickelt hat. Sollte eine Therapie notwendig sein, kann sie dank dieser Methode der Früherkennung zum frühestmöglichen Zeitpunkt beginnen. Durch Monitoring der abnehmenden Tumorstammzellzahl können wir den Erfolg der therapeutischen Maßnahmen kontrollieren. 



 

Wie funktioniert das Diagnoseverfahren der Apherese?

Die Isolierung in der Blutbahn zirkulierender Tumorstammzellen durch Apherese erfolgt unter standardisierten physikalischen Parametern. Die Apherese-Maschinen sind nach TÜV und Medizingeräte-Gesetz zertifiziert und laufen nach definierten Zyklen. Die Sammlung dauert ca 1,5 Stunden und der Patient kann dabei liegen. Es wird ein venöser Zugang geschaffen, die Nadel ist an ein Schlauchsystem angeschlossen. Die apheretisch gewonnenen Zellen werden durch einen Dichtegradienten in verschiedene Fraktionen getrennt. Danach werden die relevanten Zellen mehrfach gewaschen, bis der gewünschte Reinheitsgrad erreicht ist. Mit einem speziell entwickelten Test, der den Einzelzellnachweis erlaubt, wird mittels verschiedener molekularer Biomarker ein Expressionsprofil des Charakters der zirkulierenden Tumorstammzellen erstellt. Durch zeitgleiche Anwendung der FISH-Analytik (Fluorescence in situ Hybridisation) gelingt der Nachweis des Grades der Beschädigung und Amplifikation von Genen, z.B. erb/B-2, C-Met der Tumorstammzelle.

 

Die diagnostische Apherese ermöglicht die biopsiefreie Gewinnung von Tumorstammzellen aus der Blutbahn. Außerhalb des Körpers können diese Zellen dann auf spezifische Krebs-Antigene und ihr Metastasierungs-Potenzial hin untersucht werden.

 

Was leistet die diagnostische Apherese: 

 

  • Schonende biopsiefreie Diagnostik 
  • Früherkennung von Krebs, teilweise noch bevor der Primärtumor in bildgebenden Verfahren sichtbar ist
  • Molekulare Quantifizierung und  Qualifizierung der  zirkulierenden Tumorstammzellen
  • Mögliche Organzuordnung der Tumorstammzellen
  • Erkennen des Metastasierungs-Potenzial der Tumorstammzellen
  • Maßgeschneiderte Therapieplanung nach dem individuellen Krankheitsbild
  • Verlaufskontrolle: Monitoring der Tumorstammzellzahl 

 

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